Ratgeber zu den Symptomen einer Pollenallergie

Ratgeber zu den Symptomen einer Pollenallergie

Mehr als 20% der Deutschen leiden an einer Pollenallergie – Tendenz steigend. Die Allergie lässt den Betroffenen auf verschiedene Blüten-Pollen allergisch reagieren. Blüten-Pollen von Hasel, Erle, Birke, Süßgräser, Roggen, Beifuß und Ambrosia sind hierbei die häufigsten Auslöser der Pollenallergie Symptome. Diese Symptome sind in der Regel Niesen, starkes Augenbrennen, Tränenfluss und Atemnot. Informationen über die Behandlung, Medikamente und den Pollenflug-Kalender finden Sie hier.

Ratgeber zu den Symptomen einer Pollenallergie

  • Die Symptome einer Pollenallergie. Häufige Beschwerden innerhalb einer Blühperiode können zum Beispiel tränende, juckende, brennende oder gar entzündete Augen sowie Schnupfen, eine ständig laufende Nase und Niesreiz sein. Nicht selten sind Allergie-Gequälte zudem von Konzentrations- und Schlafstörungen betroffen. Weitere typische Symptome der Pollenallergie sind Bindehautentzündungen des Auges, trockene Nasenschleimhaut, Husten, Halsschmerzen, allergische Reaktionen der Haut (wie z.B. Rötungen, Schwellungen) und die Beeinträchtigung des Geruchs-, Geschmacks- und Hörsinns. In sehr schweren Fällen kann eine Pollenallergie weitere Symptome auslösen, nämlich starke Atemnot und allergisches Asthma bronchiale. Bei Pollenallergikern ist das Risiko, an Asthma zu erkranken zudem etwa dreimal höher als bei Nicht-Allergikern. Parallel zur eigentlich allergischen Reaktion kann bei einer Pollenallergie eine Überreaktion der Nase auf Rauch, Staub und Geruchsstoffe auftreten.
  • Kreuzallergie der Pollenallergie. Wer unter Heuschnupfen bzw. einer Pollenallergie leidet, entwickelt nach einer teilweise auch allergische Reaktionen auf bestimmte Nahrungsmittel, die auf den ersten Blick gar nichts mit Pollen zu tun haben. Das bezeichnet man als Kreuzallergie. Diese entsteht durch Ähnlichkeiten des allergieauslösenden Pollens mit bestimmten Eiweißen des betreffenden Nahrungsmittels, auf die der Körper dann gleichermaßen allergisch reagiert. Weit verbreitet ist z.B. die Birkenpollenallergie bei der später eine Allergie gegen Haselnüsse auftritt.
  • Schulmedizinische Behandlung. Wie auch bei anderen Allergien ist der erste Therapieschritt bei  Pollenallergie, den Kontakt zum auslösenden Allergen zu vermeiden – in diesem Fall zur allergieauslösenden Pflanze und deren Pollen. Da Pollen aber teilweise kilometerweit durch die Luft fliegen, ist es sehr schwer sie zu meiden. Im Normalfall raten Ärzte deshalb zur Allergie-Therapie mit speziellen Medikamenten oder einer Hyposensibilisierung. Dabei  bekommt der Patient Spritzen mit dem entsprechenden Allergen, welches regelmäßig in steigender Dosis verabreicht wird – etwa drei Jahre lang. Um die akuten Symptome eines Heuschnupfens zu lindern, stehen zahlreiche Medikamente zur Verfügung.
  • Behandlung der Pollenallergie durch Homöopathie. Zur Behandlung von Heuschnupfen-Patienten gibt es in der Homöopathie einige Medikamente. Diese sind meist rezeptfrei zu kaufen und können zur akuten Behandlung eingesetzt werden. Gegen tränende, brennende Augen und ständiges Nasenlaufen gibt es beispielsweise Präparate mit dem indischen Lungenkraut Adhatoda vaxica. Ein weiteres hochpotentes Antiallergikum der Homöopathie” ist Galphimia in Form von Globuli. Es gibt allerdings noch viele weitere Medikamente in der Homöopathie die gegen die Pollenallergie helfen. Wenden Sie sich für weitere Informationen am besten direkt an einen Heilpraktiker.
  • Sehr hilfreich: der Pollenflug-Kalender. Auf pollenflug.de finden Sie einen ausführlichen Pollenflug-Kalender der 40 häufigsten Auslöser-Pollen. Des Weiteren gibt es aktuelle Pollenflug-Vorhersagen für jedes Bundesland und weitere Informationen.
  • Ein paar hilfreiche Tipps: Versuchen Sie, Ihren Urlaub  mit dem zeitlichen Auftreten Ihres Heuschnupfens abzustimmen und fahren Sie zum Beispiel während der Pollensaison ins Gebirge, ans Meer oder auf Inseln – in solchen Regionen ist die Luft meist pollenarm. Vermeiden Sie es zu Rauchen oder sich in verrauchten Räumen aufzuhalten. Darüber hinaus kann Schwimmen in starkgechlortem Wasser die Atemwege zusätzlich belasten. Halten Sie Ihr Autofenster geschlossen. Verwenden Sie Staubsauger mit sogenanntem HEPA-Filter und saugen Sie täglich, um Pollen aus Teppichen, Vorhängen und Polstermöbeln zu entfernen. Bei Laminat- oder Parkettboden ist regelmäßiges feuchtes Wischen sinnvoll. Waschen Sie sich vor dem Schlafengehen die Haare und lassen Sie Ihre getragene Kleidung vor dem Schlafzimmer liegen. So kommen die Pollen, die auf Ihrer Kleidung sind nicht ins Schlafzimmer. Ratsam ist es außerdem bei geschlossenem Fenster zu schlafen und möglichst nur zu pollenarmen Tageszeiten zu lüften. Achten Sie darauf Ihre Bettwäsche regelmäßig zu wechseln und trockenen Sie Ihre Wäsche nicht im Freien.

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