Tipps für den Umgang mit einer Hausstaub Allergie

Die so genannte Hausstauballergie wird durch die Exkremente von Milben ausgelöst. Befinden sich diese im aufgewirbelten Staub und gelangen in die Atemwege, kann es zu einer allergischen Reaktion kommen.

Tipps gegen Hausstaub Allergie

  • Die Milben sind ganzjährig aktiv. Deshalb kann es jederzeit zu einem allergischen Schub bei empfindlichen Menschen kommen. Etwa ein Viertel aller Allergien werden durch Hausstaubmilben ausgelöst. Die Symptome eines Schubs sind Atemnot, tränende Augen, heftige Niesattacken.
  • Da sich Milben vor allem in den Matratzen und Betten wohlfühlen, sollten diese durch kochfeste Decken/Kissen/Bettwäsche und Matratzen mit Encasing Hüllen ausgetauscht werden. Zusätzlich ist auf eine gute Belüftung aller Räume sowie abwaschbare Oberflächen und Böden zu achten.
  • Die Hausstaub Allergie wird vom Arzt per Allergietest und/oder Blutuntersuchung festgestellt. Zur Linderung der Beschwerden werden meist antiallergisch wirkende Medikamente (Augentropfen, Salben) verschrieben. Wird die Allergie stark chronisch und schränkt die Lebensqualität ein, hilft meist nur noch eine Desensibilisierung.
  • Wenn Sie von der Hausstaub Allergie betroffen sind, finden Sie Rat und Hilfe im Internet. In speziellen Foren zum Thema Allergie berichten Betroffene von ihrer Erfahrung und geben Tipps für Medikamente oder alternative Heilmethoden.

Hinweise zur Hausstaub Allergie

  • Um die Hausstauballergie nicht zu verstärken, sollten Sie sich – vor allem im Schlafzimmer – von Teppichböden, Stores und anderen „Staubfängern“ trennen. Benutzen Sie keine Luftbefeuchter, denn in diesem Klima fühlen sich Milben besonders wohl. Lassen Sie keine Haustiere in den Schlafraum und lüften mehrfach täglich – besonders vor dem Schlafengehen.

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