Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung

Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung

Mit zu den zwei wichtigsten Versicherungen zählen im privaten Bereich mittlerweile die Berufsunfähigkeitsversicherung (BUV) auf der einen Seite und die private Unfallversicherung (PUV) andererseits. Nicht wenige Verbraucher stellen sich im Bezug auf die genannten Versicherungen allerdings die Frage, ob man wirklich beide Versicherungsarten benötigt, oder ob es ausreichend ist, sich entweder für die Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung zu entscheiden.

Tipps zur Auswahl Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung

  • Beide Versicherungen bieten ihre jeweiligen Vorteile. Zunächst einmal können beide Versicherungsarten ihre jeweiligen Vorteile bieten. Mit der PUV können Sie sich gezielt gegen die finanziellen Nachteile aufgrund eines Unfalls absichern, während bei der BUV der finanzielle Schutz nach dem Eintritt der Berufsunfähigkeit im Vordergrund steht.
  • Die PUV schützt im Normalfall nicht bei Erkrankungen als Ursache der Berufsunfähigkeit. Wenn es tatsächlich um eine Entscheidung geht, ob Sie Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung wählen möchten, sollten Sie unbedingt berücksichtigen, dass bei der PUV ausschließlich Folgen eines Unfalls abgesichert sind. Sollten Sie jedoch aufgrund einer Krankheit berufsunfähig werden, wird keine Leistung erbracht.
  • Der Schutz der BUV umfasst sowohl Unfall als auch Erkrankung als Ursache der Berufsunfähigkeit. Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung ist es so, dass die Ursache der Berufsunfähigkeit im Prinzip unerheblich ist. Ob Sie aufgrund eines Unfalls oder aufgrund einer Krankheit nicht mehr berufstätig sein können spielt keine Rolle. Allerdings leistet die BUV natürlich im Gegensatz zur PUV keine Zahlung einer Invaliditätsleistung.
  • Die PUV ist deutlich preiswerter als die BUV. Wenn Sie sich lediglich einen Beitrag leisten können, und sich deshalb zwischen der Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung entscheiden müssen, dann ist die PUV die deutlich preiswertere Alternative. Dann während man hier einen durchschnittlichen Beitrag, natürlich je nach vereinbarter Leistung, von etwa 200-300 Euro im Jahr zahlen muss, kostet die BUV im Durchschnitt zwischen 50 und 100 Euro im Monat.

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