Risiko und Rendite – Was gilt es zu beachten?

Das Prinzip ist einfach: Je höher die mögliche Rendite, desto höher ist in den meisten Fällen das Risiko. Festgeldanlagen und Tagesgelder besitzen im Gegensatz zu anderen Anlagen kein Risiko, zugleich bieten sie nur relativ geringe Renditeaussichten

Tipps zu Risiko und Rendite

  • Aktien versprechen auf lange Sicht eine sehr hohe Risiko Rendite. Das Risiko lässt sich mindern, indem Aktien von Firmen aus unterschiedlichen Wirtschaftszweigen gekauft werden.
  • Auf Grund der Finanzkrise Anfang des Jahres 2010 sind die meisten Aktien von Banken weiterhin schwach bewertet. Wer das Risiko nicht scheut, hat Aussichten auf eine große Rendite bei einer künftigen Erholung des Börsenwertes der Bank
  • Eine echte Risiko Rendite versprechen Anleihen junger Firmen. Allerdings sollte der Anleger vom vorgestellten Geschäftsmodell überzeugt sein, da ein Totalverlust nicht ausgeschlossen werden kann. Bei Prospekten mit mangelhafter Transparenz ist es besser, von der geplanten Anlage Abstand zu nehmen.
  • Eine Risiko Rendite sollte aus dem verfügbaren Einkommen erzielt werden. Die Aufnahme eines Darlehens für private Geldanlagen hat den Charakter eines gewagten Glücksspiels.

Hinweise zu Risiko und Rendite

  • Der Anleger darf sich auch bei scheinbar überzeugenden Angeboten nicht als Finder der ultimativen Anlageform fühlen. Insbesondere bei reißerisch aufgemachten Werbebotschaften im Internet ist ein gesundes Misstrauen und ein Zweifel an der Seriosität der Anlage angebracht.
  • Für das Erzielen einer Risiko Rendite darf nur nicht zwingend benötigtes Kapital eingesetzt werden. Da die meisten Risikoanlagen durch starke Wertschwankungen auffallen, führt der zwingende Verkauf zu einem bestimmten Datum häufig zu Verlusten, welche bei einer nur wenige Tage später erfolgenden Veräußerung vermeidbar sind.

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