Ratgeber zu Kosten beim Augen lasern

Ratgeber zu Kosten beim Augen lasern

Das Tragen von Brillen oder Kontaktlinsen aufgrund von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Alterssichtigkeit ist heute nicht mehr nötig – dank Augenlaser-Operationen mit LASIK und Femto-LASIK.  Doch welche ist die bessere Methode? Und welche Kosten kommen bei einem solchen Eingriff auf Sie zu? In diesem Ratgeber finden Sie Informationen über den Preis fürs Augenlasern, den Unterschied zwischen der LASIK- und der  Femto-LASIK-Behandlung und welche Risiken sie birgen.

Tipps zu den Kosten beim Augen lasern

  • Augenlasern mit der LASIK-Behandlung. Die OP selbst ist ein relativ kurzer Eingriff, der nur wenige Minuten dauert. Es müssen allerdings einige vorbereitende Maßnahmen getroffen werden, damit man das Auge lasern kann: die örtliche Betäubung und die Fixierung des Auges. Eine Vollnarkose ist nicht nötig. Die Augen müssen während des Vorgangs offengehalten werden, damit der Arzt einen kleinen Schnitt in die Hornhaut tätigen kann, um damit einen sogenannten „Flap“, eine Art Hornhautdeckel, zu erzeugen.Dieser wird dann zur Seite geklappt und die eigentliche Operationsfläche kann bearbeitet werden. Erst dann kommt der PC-gesteuerte Laser zum Einsatz, der die Fehlsichtigkeit korrigiert. Mit dem Zuklappen des Flaps ist die OP beendet. Dieser fungiert dann als eine Art Deckel, der die operierte Stelle gegen Einflüsse von außen schützt.
  • Nie ganz ohne Risiken. Die Behandlung ist zwar ein relativ sicherer Eingriff, doch es gibt, wie bei jeder OP, Risiken. Die Komplikationsrate beim Augenlasern durch LASIK ist mit weniger als einem Prozent jedoch sehr niedrig und zeigt die Sicherheit, die hierzulande mit der LASIK-Methode gegeben ist. Eines der größten Probeleme der LASIK-Methode ist der Flap. Dort kann sich nach der OP leicht eine Entzündung oder eine Falte bilden, die dann operativ entfernt werden muss. Zwar sind akute Fälle hier nur sehr selten, jedoch kann es durchaus vorkommen. Ziemlich häufig treten dagegen jedoch trockene Augen auf – hier helfen handelsübliche Augentropfen. Darüber hinaus kommt es manchmal vor, dass Patienten nach einer Behandlung sehr empfindlich auf helles Licht reagieren. Außerdem kann es natürlich immer zu kleinen Fehlern kommen, wie einer Unter- oder Überkorrektur (dies kommt in Deutschland aber nur sehr selten vor).
  • Das Funktionsprinzip der Femto-LASIK-Methode. Die Femto-LASIK gilt als das fortschrittlichste Verfahren aller Augenlaser-Behandlungen. Der Unterschied zwischen der Femto-LASIK und der traditionellen LASIK besteht darin, wie die Hornhautlamelle (Flap) präpariert wird. Bei der Femto-LASIK-Behandlung wird ein  überaus präzise arbeitender Femtosekundenlaser genutzt um den Flap zu präparieren. Bei der traditionellen LASIK hingegen ist es ein mechanisches Mikrokeratom (Messer). Der entscheidende Vorteil gegenüber der herkömmlichen LASIK-Technik besteht also in der höheren Präzision und damit einer größeren Sicherheit für den Patienten. Nach dem Laserschnitt des Femtosekundenlasers wird die oberflächliche Hornhautlamelle aufgeklappt und die Hornhaut wie auch bei der LASIK mit einem Excimer Laser neu geschliffen, um die Fehlsichtigkeit zu korrigieren. Sowohl die Laser als auch das Mikrokeratom arbeiten komplett computergesteuert.
  • Risiken sind ähnlich aber doch geringer. Im Prinzip kann man bei der Femto-LASIK fast von den gleichen Risiken ausgehen, die auch bei einer LASIK-Behandlung anfallen. Doch durch die Tatsache, dass für die Erzeugung des Flaps kein Mikrokeratom (Messer), sondern ein Laser eingesetzt wird kann man sagen, dass die Femto-LASIK-Methode weniger Risiken in Bezug auf den Flap birgt als die normale LASIK-Methode. Neben leichter Über- oder Unterkorrekturen kann es auch hier zu einer höheren Lichtempfindlichkeit des Auges und zu Trockenheit kommen. Da die Hornhaut sich zudem nach einer gewissen Zeit wieder der Umwelt anpasst, ist dieses Problem im Regelfall nicht von Dauer. Wichtig ist, dass Sie sich vorher gut beraten lassen und sich sorgfältig die Augenklinik Ihres Vertrauens aussuchen.
  • Keine Kostenübernahme durch Krankenkasse. Die Kosten fürs Augenlasern werden aktuell nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Auch private Krankenversicherer zahlen nur bedingt. Grund dafür ist, dass es laut Versicherer mit Kontaktlinsen und Brille wesentlich günstigere Mittel zur Korrektur einer Sehschwäche gibt. Demnach muss man in der Regel die Kosten für eine solche Operation selbst tragen.  Der Preis für eine solche Korrektur ist von Anbieter zu Anbieter verschieden. In Deutschland liegen die Preise momentan bei mindestens 800€ pro Auge mit der LASIK – Methode. Dieser Preis ist allerdings eher als Mindestpreis zu verstehen, nach oben sind kaum Grenzen gesetzt. Mit im Preis inbegriffen sind Beratungsgespräch, die OP und ca. einen Monat postoperative Nachsorge. Femto-LASIK ist wesentlich teurer als das „normale“ Augenlasern durch LASIK, da hierbei alles per Laser gemacht wird. Bei dieser Methode muss man eher mit Kosten ab 2.000€ pro Auge rechnen.
  • Günstigere Preise im Ausland. Es besteht natürlich die Möglichkeit, ins Ausland zu gehen und sich dort die Augen lasern zu lassen. Doch hier ist Vorsicht geboten. Sie sollten sich vorher genau informieren, ob dort bestimmte Qualitätsstandards eingehalten werden. Es nützt Ihnen im Endeffekt nichts, wenn man zwar wenig Geld ausgegeben hat, dafür aber mit extremen Beschwerden an den Augen kämpfen muss. Versuchen Sie also einen Mittelweg bei Qualität und Preis zu finden, der ein gutes Ergebnis liefert.

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